GPSBabel + Garmin Forerunner 305
So, nachdem ich immer wieder mir die Kommandos raussuche, hier eine kleine Übersicht über die verwendeten Kommandos und ihren Zweck. Evtl werde ich die Übersicht im Laufe der Zeit noch anpassen.
Ich lade unter Linux meine Routen / Tracks über die Konsole mittels gpsbabel (http://www.gpsbabel.org) auf meinen Forerunner 305 (Für Mac gibt es wohl auch gpsbabel, also kann man die hier vorgestellten Befehle analog anwenden).
Bevorzugt man grafische Benutzeroberflächen, so kann ich das Programm “gebabbel” empfehlen.
| Befehl | Funktion |
|---|---|
| gpsbabel -i gpx -f MeineRoute.gpx -x simplify,count=125 -x transform,rte=trk -r -o garmin -F usb: | Route zur Navigation hochladen.
Bei reinen Navigationsrouten, kann man bis zu 125 Wegpunkte mitgeben. Normalerweise reicht das auch aus, komme z.B. bei ner 30 km Runde locker mit 50 Wegpunkten aus. Zu finden ist die Route dann untert “Menü –> Navigation –> Routen”. Im Beispiel habe ich die GPX-Datei von http://www.gpsies.com heruntergeladen. |
| gpsbabel -i gtrnctr -f meinTraining.tcx -t -o garmin -F usb: | Einen (Trainings)-Kurs aus einer Garmin-Trainingscenter-Datei anlegen.
Auf gpsies.com kann man diese direkt herunterladen; Hat man nur eine GPX-Datei, so muss man sie vorher in eine tcx-Datei mit gps-babel umwandeln (näheres dazu siehe http://www.gpsbabel.org/readme.html) |
Zu beachten sind jeweils die “-t” bzw “-r” Option. “-r” gibt an, das alles als Route gespeichert werden soll, “-t” gibt an, dass es als Track / Training gespeichert werden soll.
Standardmäßig (also wenn man keine der beiden Optionen angibt) wird alles in den Wegpunkt-Speicher geladen. Dieser ist aber auf 50 Wegpunkte beschränkt.
In manchen fällen muss man “-x simplify,count=50″ oder “-x simplify,count=125″ angeben.
Dies liegt, wie eben schon gesagt, am begrenzten Wegpunkt-Speicher des Forerunners. Mit der simplify-Funktion wird die Route / der Track auf die mit “count=xx” angegebene Anzahl von Wegpunkten beschränkt. Dabei geht er normalerweise recht intelligent vor, also insbesondere bei starken Richtungsveränderungen (Kreuzungen etc) kann man sich darauf verlassen, den richtigen Weg zu nehmen.
Es gibt auch noch die Möglichkeit Daten in die Trainings-Protokolle hochzuladen, da ich es aber bisher nicht brauchte, habe ich mich damit noch nciht genau auseinandergesetzt. Näheres dazu entnimmt man bitte der Seite von GPSBabel
Als kleinen Tip zum Abschluss: Allgemein empfehle ich immer nocheinmal die Routen mitzutracken, da man dann wieder ordentliche Kurse mit genauen Wegen anlegen kann.
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